In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg zeigte sich in der Armee die Notwendigkeit, auch die Bereiche "Flieger/Fliegerabwehr" zu verstärken. Dazu gehörten moderne Nachrichtenmittel - unter anderem auch leistungsfähige Kurzwellen-Funkstationen für Kommandoverbindungen. Hierzu boten sich die damals auf dem US-Surplusmarkt "günstig" erhältlichen Bordfunkanlagen SCR-287 an. (Diese kamen zu Tausenden als Langstrecken-Funkstationen, u.a. in den B-17- und B-24 - "Fliegenden Festungen", zum Einsatz). Bereits ab Mitte der 40er Jahre dienten "helvetisierte" SCR-287 - Gerätesätze auf den damaligen Militär-Flugplätzen als stationäre Bodenfunkstationen. Zur gleichen Zeit wurde auf der Kleinen Scheidegg der leistungsstarke BBC-Kurzwellensender "Emil" - zur zentralen Flugzeug-Einsatzleitung - installiert. Die Schweizer Topografie machte es aber nötig, zusätzlich einzelne SCR-287 - Gerätesätze als abgesetzte "Bergfunkstationen" zu betreiben. Ab 1949 beschaffte die KTA eine Anzahl GMC-Geländelastwagen mit aufgebauten (leeren) Kabinen - zusammen mit SCR-287 - Gerätesätzen. Zellweger Uster erhielt den Auftrag, die Anlagen zu revidieren, teilweise zu modifizieren (u.a. die Antennenanpassung) und mit eigenen Zusatzgeräten zu versehen. Zellweger war auch zuständig für den Einbau von jeweils zwei, voneinander unabhängigen Anlagen, in die Fahrzeugkabinen. Die mobile Bodenfunkstation erhielt die Bezeichnung SE-018/m.