Mit dem Aufbau der Warn-/Rundspruchnetze zeigte sich bereits anfangs der 50er Jahre Bedarf an Empfangsanlagen für drahtgebundene Übertragung. Die Firma Autophon A.-G. besass damals bereits mehrjährige Erfahrung in der Fabrikation von Telefonrundspruch-tauglichen Radioempfängern. Wohl auch deshalb, erhielt die Firma den Auftrag zur Entwicklung und zum Bau eines einfach zu bedienenden Telefonrundspruch-Empfängers für zivile und militärische Organisationen. Das Gerät erhielt die Bezeichnung TR-80. Es war robust gebaut – schaltungsmässig hat man sich auf das notwendige Minimum beschränkt. Eingesetzt wurde der Warnempfänger TR-80 in geschützten Anlagen, Zivilschutz-Zentralen (Gemeinden sowie grösseren Industriebetrieben mit eigener Schutzorganisation)