Der Einröhren- Audionempfänger E 266 wurde ursprünglich für den Seefunk-Dienst entwickelt. Dank seinen hervorragenden mechanischen und elektrischen Qualitäten fand er bald verbreiteten Einsatz in der frühen zivilen und militärischen Funktechnik. In der Schweizer Armee wurde der E 266 vorerst als Ersatz für den offenbar eklatant unempfindlichen Empfänger der T.S. 18 -Station («ungedämpfte Station 17/D») beschafft. Später fand er auch Verwendung als Stationsempfänger in der - aus der T.S. 18 hervorgegangenen - tragbar-schweren Funkstation T.S.25. Die Fliegertruppe setzte das Gerät als «Standalone-Empfänger» ein. Der Empfänger E 266 wurde sowohl paarweise, als auch einzeln, in einem Transportkasten betrieben. In diesem waren auch das betriebsnotwendige Zubehör - sowie meist mehrere Zusatzgeräte - untergebracht. Die Einsatzmöglichkeiten des E 266 waren denn auch sehr vielfältig: Unter anderem konnte ein Empfänger einem Zweiten als HF-Verstärker vorgeschaltet werden; eine weitere Möglichkeit war die Benutzung eines der Empfänger als separaten Telegrafie-Überlagerer (A1-Empfang auf älteren Geräten ohne Rückkopplungs-Schaltung).