Seit den späten Dreissigerjahren wurden für den Morseunterricht Signalgeber der Sumiswalder Firma Moser-Baer verwendet. Bei der Abteilung für Genie kam man nun auf eine kühne Idee: Was für die Kopfhörer der Morsekursteilnehmer gut war, musste doch auch für den Betrieb über die Grossfunkstationen genutzt werden können! Die Kriegstechnische Abteilung (KTA) zögerte allerdings lange, liess sich dann aber anfangs 1942 trotzdem zu einem Pflichtenheft hinreissen. Ende 1944 war es so weit: 60 «Schnelltelegraphie-Anlagen» wurden bei Moser-Baer in Auftrag gegeben. Ab 1948 wurden die Funkstationen G1.5K, C-Station und M1K vom Hellschreiber auf den Schnelltelegraphen umgerüstet.