In den späten 30er-Jahren mehrten sich die Stimmen, die darüber klagten, dass «die Qualität der Empfänger nicht mit jener der Sender Schritt zu halten vermochte». Die helvetische Fernmeldeindustrie war also gefordert. So entwickelten die Apparate- & Maschinenfabriken Uster einen kompakten Superhet-Empfänger. Er war zunächst als Stationsempfänger für die Fahrbar Leichte Funkstation FL-40 vorgesehen, wurde aber bald zusätzlich auch als Standalone-Empfänger beschafft. Denn solche wurden dringend benötigt: Kurz nach Kriegsausbruch hatte man die Bedeutung des Abhorchens fremder Funknetze erkannt. Materialbeschaffungen für das Militär brauchten aber schon damals Zeit - so erstaunt es nicht, im Bericht des Chefs des Generalstabes unter «Abhorch und Peildienst» zu lesen, dass Angehörige der neu geschaffenen Funker-Kompanie 7 mit ihren privaten Amateur-Empfängern in den Dienst einrückten ...