Das SG 22 wurde in sehr grosser Zahl beschafft (2300 Stück). Das verwundert nicht. Denn das Gerät war so etwas wie ein «Quantensprung» im Bereich der Signalgeräte: Carl Zeiss in Jena benutzte nicht nur besonders verlustarme Optik, sondern berücksichtigte auch die praktischen Erkenntnisse aus dem eben zu Ende gegangenen Ersten Weltkrieg. Ende der Zwanzigerjahre kam die sog. «Rotfilterblende» hinzu, um bei kurzen Verbindungsdistanzen den ausgestrahlten Lichtstrom zu vermindern. Wohl ein früher Vorläufer der späteren «elektronischen Schutzmassnahmen» ...