Die Truppe musste lange warten, bis Ende der Achtzigerjahre mit dem MK-7/CZ-1 endlich die Erlösung vom ungeliebten MK-5/4 kam. Unter der Bezeichnung RIMUS (für RIchtstrahl-MUltiplex-Schlüsselung) wurde sowohl ein neues Mehrkanalgerät (MK-7) als auch ein Bündelschlüsselungsgerät (CZ-1) eingeführt. Die damals knapp zwanzig Jahre alten R-902 mussten aber erst «digitalisiert» werden, damit sie mit den neuen Geräten zusammenarbeiten konnten. Statt den maximal 8 Telefonie-Kanälen konnten jetzt 15 über eine R-902-Strecke übertragen werden, mit der R-915 bis zu 60. Der Richtstrahl der Grossen Verbände war mit diesem Schritt in die 1. Liga aufgestiegen: Der Integration von Draht und Richtstrahl stand nun nichts mehr im Wege ... bis kurz danach das IMFS kam und neue Akzente setzte.