Mit der Pi Zen 37 hatten die Übermittler eine moderne Zentrale bekommen. Sie war jedoch mit nur 10 Linien für die Stufe Heereseinheit etwas gar schwach auf der Brust. Die Albiswerke erhielten deshalb den Auftrag, eine leistungsfähigere Tischzentrale zu entwickeln. Wie die Pi Zen 37 fand auch die TZ 43 bei der Truppe eine hohe Akzeptanz. Einziger Nachteil: Ihre Teillasten waren ausserordentlich schwer!
Tischzentrale Modell 43 TZ 43 V0
Mit der Pionier Zentrale PI Zen 37 hatten die Übermittler eine moderne zentrale erhalten. Sie war jedoch mit nur 10 Linien für die Stufe Heereseinheit, Brigade oder Division, sehr eingeschränkt. So erhielt die Firma Albiswerke Zürich (heute Siemens) 1940 den Auftrag eine leistungsfähigere Tischzentrale zu entwickeln.
So beschaffte ab 1943 die Armee rund 80 Einheiten, die dann bis 1970 bei der Truppe diente. Diese Zentrale TZ 43 wie auch die Pi Zen 37 fanden bei der Truppe ein hohe Akzeptanz.
So war es möglich, dass ein Zentralist 45 Linie/Anschlüsse gleichzeitig bedienen konnte. Dabei konnte er gleichzeitig 10 Verbindungen nach dem Zweischnurprinzip vermitteln und kontrollieren/überwachen.
Die Zentrale erlaubte den Anschluss von Teilnehmerstationen mit Lokalbatterie und Zentralbatteriebetrieb. Ebenso möglich war der Anschluss an das sog. Amt.
Falls mehr als die 45 Linien benötigt wurden, konnten zwei oder drei Zentralen nebeneinander aufgestellt werden und Vermittlungen direkt von einer Zentrale auf die andere gemacht werden.
Nachteilig für die Truppe waren die nicht ganz leichten Teillasten von je etwa 150 kg, sogenannte „Viermann-Lasten“.
Weitere Quellen:
Geräteseite Tischzentrale TZ 43
Ritter, Das Vermittlungsmaterial von 1910 bis 1990