Mit dem Krieg begann 1939 auch die Auslieferung von zuvor in Deutschland bestelltem Kriegsmaterial zu stocken. Davon betroffen waren auch die Chiffriermaschinen Enigma. Mitarbeiter des «Chiffrebüros» begannen 1943 deshalb, selbst ein solches Gerät zu konzipieren. Sie nannten es konsequenterweise «Neue Maschine», verkürzt auf «NEMA». Mit der praktischen Umsetzung wurden die Apparate- und Maschinenfabriken Uster beauftragt. Die Erklärung der Truppentauglichkeit zog sich aber etwas hin, sodass es erst nach dem Weltkrieg zur Produktion kam. Zum Einsatz kamen die Geräte in der Folge nicht nur bei der Truppe, sondern auch für die Auslandsverbindungen des Politischen Departements.