Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges verfügte die Truppe zwar über moderne Peiler - wie beispielsweise den Nahfeldpeiler P 57 N von Telefunken. Ein eigentliches Konzept für die Überwachung fremder Funknetze existierte aber nicht. Der Not gehorchend wurde im Herbst 1939 in aller Eile das «Funkdetachement 1 des Armeekommandos» auf die Beine gestellt. Die dort eingeteilten Profis der Radio Schweiz AG wurden durch Kurwellenamateure verstärkt. Wenige Monate später (am 21.Mai 1940) wurde aus diesem Detachement die legendäre «Funker-Kompanie 7» - die dann 1944 in «Mot Fk Kp 20» umbenannt wurde - sehr zum Leidwesen der «Siebner», die mit der «7» ihre «Aktivdienst-Heldentaten» verbanden.