Mit dem Einton-Kombinationsschreiber hatte Dr. Edgar Gretener gezeigt, dass auch echte Alternativen zum klassischen Fernschreiber (Stg-34, Stg-100) möglich waren. Sein Ziel war eine drastische Verringerung an Gewicht und mechanischer Komplexität. Das gelang mit dem ETK 47/50 - allerdings nur für den Betrieb über Drahtverbindungen. Für die Textübertragung via Funk stand weiterhin nur der Hellschreiber zur Verfügung (wenn man von der Morsetelegrafie einmal absieht). Der HS arbeitete aber auf Kurzwellen-verbindungen nicht zuverlässig. Also ging es jetzt darum, den ETK zu befähigen, über die vorhandenen Grossfunkstationen zu kommunizieren. Mit grossem Aufwand (Synchronisation, «Schwundbekämpfung») gelang es, eine einigermassen befriedigende Lösung zu finden. Beliebig weit liessen sich aber die zum Teil recht betagten KW-Stationen nicht «aufbohren». Hauptverdienst des ETK-R ist seine Funktion als «Katalysator»: Dank ihm wurde der KFF 58 möglich. Denn zusammen mit der neuen, frequenzschub-getasteten SE-222 wurden chiffrierte Funkfernschreibverbindungen anfangs der 60er-Jahre zum Hit.