Auf die Gerätefamilie SE-412/227 kam die Schweizer Armee eher zufällig: Die in den USA Mitte der 60er-Jahre beschafften Schützenpanzer Spz 63 (Originalbezeichnung «M 113») wurden nur «vollständig» geliefert, d.h. mit integrierten Funkgeräten («VRC-12»). Was zunächst als «Übergangslösung» bezeichnet wurde, verkam immer mehr zur Dauerlösung - weil das eigene, helvetische Funkprojekt «Peter» zunächst floppte und sich dann im zweiten Anlauf immer länger hinzog. Dabei hatte man sich so sehr gewünscht, endlich von den Festfrequenzgeräten mit ihrer umständlichen, kaum kriegstauglichen Frequenz- und Einsatzplanung wegzukommen ... Die SE-412/227 blieben bis zur Jahrtausendwende das Sprechfunkmittel auf diesen Stufen.