In einigen Führungsanlagen wurde der Blatt-Fernschreiber Typ 37 eingesetzt, der anstelle der Streifenführung eine feststehende Walze mit Vorschubmechanismus, dem Halter der Papierrolle und einen «wandernden» Typenhebelkorb besass. Damit ersparte man sich das Kleben der Streifen auf das Blatt und konnte die Nachricht sofort weitergeben. Alle andern Daten sind gleich wie beim Stg 34.
(Aus dem Dokument «Das Fernmeldematerial der Armee seit 1875, Folge 14»)
Noch ein Hinweis aus diesem Dokument bezüglich Unterhalt, der für beide Typen gelten wird:
Der eher komplizierte, aber zuverlässige Mechanismus verlangte regelmässigen Unterhalt. Neben der täglichen Reinigung des Typenkorbes und der Lochstreifenzusätze waren das Getriebe und die Kupplung der Hauptwelle alle 200 Betriebsstunden nachzuschmieren und die Schmierfilze der übrigen Mechanik nachzuölen.