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Vierkanalgerät MK-1 zu TLD-Station (SE-213) [MK-1]

Die tragbare MK-1-Anlage gestattete, eine TLD-Verbindung zur Übertragung von vier - voneinander unabhängigen - Gegensprech-Kanälen zu nutzen. Damit war eine der wichtigsten Aufgaben einer Richtfunkstrecke "ganzer, oder teilweiser Ersatz von Telefon-/ Telegrafen-Leitungen" erst möglich. Genau dafür war die TLD beschafft worden. Die Vierkanal-Anlage MK-1 bestand aus dem eigentlichen Multiplexer MK-1/A sowie dem dazugehörigen Ruf- /Umsetzgerät MK-1/Z. Die beiden breitbandigen Kanäle 1 und 2 des Multiplexers waren für den gleichzeitigen Betrieb von je einem Armeetelefon im Gegensprechverkehr - oder von einem Fernschreiber im Gegenverkehr - vorgesehen. Das separate Rufgerät gestattete im Telefonie-Betrieb die Umsetzung des 50 Hz- oder Induktor-Rufes auf ein 2 kHz-Signal. Dieses wurde mit-übertragen: Damit konnten beide Kanäle - vergleichbar mit zwei Telefonleitungen - zwischen handbedienten Zentralen genutzt werden. Die schmalbandigen Kanäle 3 und 4 waren zur Übertragung von Einton-Telegrafie (ETK, STg, Schnelltelegrafie, Hell und "Morsen") im Zwei- und Vierdrahtbetrieb bestimmt. Fallweise waren - je nach benutzter Übertragungsart - entsprechende weitere Umsetzgeräte erforderlich.

Einsatz

Technik

MK-1
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